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Studium

Studiengang
Berufsschauspiel

Professionelles Schauspiel mit Methode

Wer für sich Schauspiel zum Beruf machen will, braucht sicher ein gewisses Talent, aber damit ist es nicht getan. Jedes Talent muss gefördert, geformt und verfeinert werden und Kunstschaffende im darstellerischen Bereich müssen unentwegt an sich und ihrer Kunst arbeiten, um in ihrem anpruchsvollen professionellen Umfeld bestehen zu können.

Für diese Arbeit braucht es eine Technik und an der MASK wird nach einer Methode gelehrt, die auf der Theaterarbeit und den Schriften von zwei sehr unterschiedlichen und für die Entwicklung des modernen Schauspiels äusserst wichtigen Theaterschaffenden aufbaut: Konstantin Stanislawski und Bertolt Brecht.

Die Methode vermittelt Schauspielkunst als ein Handwerk, ein Herstellungswissen im aristotelischen Sinne, das die Kreativität befördert und ihr einen soliden Grund gibt. Sie vereint die vermeintlichen Gegensätze von psychologischem Verismus einerseits und epischem Theater andererseits in einem ganzheitlichen Ansatz.

 

Das Ziel besteht darin, die natürliche Begabung zum darstellenden Spiel zu fördern und künstlerisch eigenständige Persönlichkeiten hervorzubringen. Im Zentrum steht bei uns immer der Mensch als denkendes, fühlendes und handelndes Wesen, das sich stetig weiterentwickeln kann und möchte.

Fächerkomplex und Aufbau des Studiengangs

Im Rahmen der Ausbildung lernen die Studierenden das Herangehen an die Rolle in ihrer ganzen Komplexität, das Denken im Rahmen dramatischer Wahrscheinlichkeit und dramaturgischer Notwendigkeit, sowie diverse andere handwerkliche Fertigkeiten für den Gebrauch auf der Bühne. Die praxisorientierte Ausbildung beinhaltet ausserdem mehrere Projekte, in denen der Auftritt vor Publikum geübt wird.

Im Zentrum steht dabei die Arbeit an sich selbst und erst in zweiter Linie die Arbeit an der Rolle. Körper, Stimme und Geist müssen trainiert und vorbereitet werden, bevor der kreative Prozess starten kann. Aus diesem Grund werden die ersten ein bis zwei Semester den Grundlagen gewidmet, bevor mit den Szenenstudien und Monologen die eigentliche Theaterarbeit beginnen kann.

Der praktische Unterricht wird durch einen umfangreichen Theoriekomplex ergänzt, in dem nebst den theaterwissenschaftlichen Kernkompetenzen auch besonderen Wert auf den Erwerb einer breiten Allgemeinbildung gelegt wird, die für eine ernsthafte Ausübung des Schauspielberufs unerlässlich ist.

Studienmodus nach Wahl: Vollzeit oder Teilzeit

Die MASK ist aus der ehemaligen Oltner Schauspielschule hervorgegangen. Wie schon ihre Vorgängerorganisation bot sie ursprünglich ihren Studiengang nur als Teilzeitstudium in einem Umfang ca. 60% über vier Jahre an. Seit dem Herbstsemester 2023 besteht auch die Möglichkeit, in Vollzeit zu studieren.

Studiengang Berufsschauspiel

TEILZEIT

 

4 Jahre bzw. 8 Semester

Aufwand ca. 60%

19 Wochen pro Semester

Schultage: Di, Do, & Sa

Kosten für Mitglieder GFDK:

CHF 27'000.-

Kosten für Non-Member:

CHF 29'400.-

Studiengang Berufsschauspiel

VOLLZEIT

 

3 Jahre bzw. 6 Semester

Aufwand 100%

19 Wochen pro Semester

Schultage: Di bis Sa

(gelegentlich Proben am

Sonntag für Projekte)

Kosten für Mitglieder GFDK:

CHF 32'400.-

Kosten für Non-Member:

CHF 34'200.-

Voraussetzungen und Bedingungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium sind nebst einer grundlegenden Veranlagung und dem unbedingten Willen, sich in diesem schwierigen Arbeitsfeld zu betätigen, auch ein unbedenklicher Gesundheitszustand, sowohl die nötige geistige Reife als auch Flexibilität und die abgeschlossene Schulpflicht.

Die Zulassung erfolgt durch die Teilnahme am Aufnahmeverfahren. Dafür müssen ein Lied und ein Gedicht zum freien Vortrag vorbereitet werden. Daneben wird mit den Kandidierenden im Lauf des Verfahrens szenisch gearbeitet. Der Entscheid wird unmittelbar im Anschluss im Rahmen von Einzelgesprächen mitgeteilt.

Das Studium kann jeweils zum Semesterbeginn aufgenommen werden.

Alle Informationen zum Studium als PDF (2MB)

Weitere Fragen beantworten wir auch gerne per E-Mail:

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